Als Kirchengemeinde sind wir wie andere Non-Profit-Organisationen auf Unterstützung angewiesen, da wir die Ausgaben für die Gemeindearbeit nur zum Teil durch die Zuweisungen unserer Landeskirche decken können (zum Thema Kirchensteuer siehe unten).

Um die Arbeit unserer Kirchengemeinde besser finanzieren zu können, gibt es seit einigen Jahren den Förderverein. Mit seinen Einnahmen wird zu einem guten Teil die Arbeit unserer Kinder – und Jugendreferentinfinanziert. Darüberhinaus trägt der Förderverein mit dem Erlös seiner Aktionen immer wieder dazu bei, dass Veranstaltungen und der Erwerb von nötigen Dingen ermöglicht werden. Sie können uns mit einer einmaligen Spende über eines der Konten der Kirchengemeinde oder als Mitglied des Förderkreises unterstützen.

Dabei kommt jede Unterstützung auf eines unserer Konten (ob als einmalige Spende oder als regelmäßiger Beitrag im Förderkreis) ausschließlich der Arbeit in unserer Malterdinger Kirchengemeinde zugute und zwar, wenn Sie ein bestimmtes Projekt unterstützen möchten, auch nur für diesen Zweck. Selbstverständlich stellen wir gerne Spendenbescheinigungen aus, wenn Sie das wünschen (für das Finanzamt, damit Sie die Spenden steuerlich absetzen können).

Unsere Konten

ProjektBankverbindungsonstiges
Evangelische Kirchengemeinde Kto.Nr. 132 857 05
Volksbank Breisgau Nord eG
BLZ: 680 920 00
wenn für besonderen Zweck, bitte angeben
Förderkreis Lebendige
Kirchengemeinde 
Kto.Nr. 102 112 04
Volksbank Breisgau Nord eG  
BLZ: 680 920 00
wenn für besonderen Zweck, bitte angeben
KindergartenKto.Nr. 200 700 65
Sparkasse Nördl. Breisgau
BLZ: 680 501 01
 
DiakoniefondsKto.Nr. 132 661 07
Volksbank Breisgau Nord eG
BLZ: 680 920 00
 
OrgelKto.Nr. 132 857 05
Volksbank Breisgau Nord eG           
BLZ: 680 920 00
bitte Spendenzweck angeben: Orgel-Instandsetzung

Förderkreis – Nachhaltiges Fundraising in der Evangelischen Kirchengemeinde Malterdingen

Die Entstehung des Förderkreises

Die Evangelische Kirchengemeinde Malterdingen ist eine vergleichsweise kleine Gemeinde mit etwa 1.800 Mitgliedern in einem traditionell und überwiegend evangelisch geprägten Weindorf nördlich von Emmendingen. Traditionen spielen hier – auch im kirchlichen Leben – eine große Rolle. Zugleich ist die Gemeinde offen und mutig genug, neue Wege zu wagen.

So wurde im Herbst 2005 nach einem großen Sommerfest der „Förderkreis Lebendige Kirchengemeinde Malterdingen“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, sukzessive einen Kreis von Förderern aufzubauen, denen das Leben der Kirchengemeinde am Herzen liegt und die bereit sind, Verantwortung für die weitere Entwicklung der Gemeinde zu übernehmen – Verantwortung auch in finanzieller Hinsicht, um einzelne Projekte, aber verstärkt auch kontinuierliche Aufgaben der Kirchengemeinde gemeinsam und nachhaltig finanziell zu fördern.

Seither ist der Förderkreis stetig gewachsen und umfasst heute eine Anzahl von Förderern (Privatpersonen und Malterdinger Firmen), die bisher jährlich eine Summe von insgesamt 4.340,- € für die Arbeit der Kirchengemeinde zur Verfügung stellen. Dazu kommen dann noch Spenden und weitere durch Fundraisingaktionen akquirierte Gelder.

Die Ziele des Förderkreises

Vier Bereiche stehen besonders im Fokus des Förderkreises und werden nach Bedarf und gemäß den finanziellen Möglichkeiten unterstützt:

  • die Kinder- und Jugendarbeit, die einen Schwerpunkt der Kirchengemeinde darstellt. Gefördert und ermöglicht wurden bisher: die Kinderbibeltage, Fortbildungen für unsere Mitarbeiter/innen (Kindergottesdienst, JULEICA-Kurs, Einsteigerkurs für Jugendliche nach der Konfirmation), neue Jugendliederbücher, Material fürs Weihnachts-Musical 08 und das Zachäus-Musical 09, Tischkicker und vor allem der Minijob unserer Kinderreferentin.
  • Ein besonderes Anliegen der Förderkreis-Arbeit ist die Sicherung der Anstellung unserer Kinder-und Jugendarbeiterin Lisa Kirsch.
  • Um den gewachsenen Aufgaben im Bereich Kinder- und Jugendarbeit in guter und verlässlicher Weise weiterzuführen, zu koordinieren und womöglich auszubauen, aber auch um für die mitarbeitenden Jugendlichen eine qualifizierte Ansprechperson und Begleitung zu haben, war es dem Kirchengemeinderat und dem Förderkreis schon lange ein Anliegen, eine vom Förderkreis finanzierte Stelle zu schaffen (unabhängig vom Haushalt der Kirchengemeinde; Anstellungsträger ist der Förderverein!), um die positive Entwicklung im Bereich Kinder – und Jugendarbeit nachhaltig zu sichern und auf solide Füße zu stellen.
  • Diese extra geschaffene Stelle auf Dauer finanziell zu sichern, ist eine wesentliche Aufgabe der Förderkreis-Aktivitäten.
  • die Arbeit des Besuchsdienstes, der alte und kranke Menschen, Geburtstagskinder und Neuzugezogene besucht. Gefördert und ermöglicht wurden bisher: eine Mitarbeiterfortbildung beim Aufbau des Kreises, Verteilmaterial, Geschenke.
  • die Kirchenmusik, wozu nicht nur Kirchenchor und Orgelmusik zählen, sondern auch unsere Vitamin-C-Band (vorrangig im „Vitamin-C-Gottesdienst“ aktiv). Gefördert und ermöglicht wurden bisher: Bachkantate zu Pfingsten 2008 (Musiker, Vokalsolisten), neue Noten für den Kirchenchor, Keyboard, Verstärker – und Lautsprecheranlage, Mikros für die Band, ein Cajon (mobiles Schlagzeug), Sammelordner für neue Lieder (die im Gottesdienst die Lieder aus dem Evang. Kirchengesangbuch ergänzen, ein Elektron. Schlagzeug und manches mehr).
  • Die Erneuerung unserer Gemeinderäume, in denen wir als gastfreundliche Gemeinde gerne neue Gesichter sehen und selber gern uns treffen. Gefördert und ermöglicht wurden bisher: die Sanierung und Neueinrichtung der maroden Küche im Gemeindehaus, neuer Anstrich und neue Vorhänge im Gemeindesaal, Erneuerung des Außengeländes hinter dem Gemeindehaus.

Sie wollen uns bei unserem Einsatz unterstützen? Die PDFs zum Herunterladen enthalten unsere Satzung und eine Fördereranmeldung. Wir würden uns freuen, Sie im Kreis der Förderer begrüßen zu dürfen.

Kirchenfinanzen im Allgemeinen

Wohin fließt Ihre Kirchensteuer?

Von 1,- Euro Kirchensteuer werden ausgegeben:

  • 38 Cent für Verkündigung und Seelsorge
  • 17 Cent für die diakonischen Aufgaben der Landeskirche in der Altenhilfe, der Behindertenarbeit; für die Diakonie in den Gemeinden und Kirchenbezirken (Kindergärten, Sozialstationen und Beratungsstellen)
  • 13 Cent für Mission und Ökumene, den kirchlichenEntwicklungsdienst und die neuen Bundesländer
  • 10 Cent für Schule und Bildung ( Schule, Religionsunterricht, Fort- und Weiterbildung, Erwachsenenbildung, Hochschulen)
  • 9 Cent für Leitung und Verwaltung
  • 7 Cent für sonstige Ausgaben wie Altersversorgung, Gebühren, Kosten für Kirchensteuereinzug
  • 6 Cent für Gebäudeunterhaltung und Bauinvestitionen
Verteilung der Kirchensteuer.

Wäre es nicht besser, die Kirchensteuer abzuschaffen und ganz auf freiwillige Spenden zu setzen?

Vor- und Nachteile haben sie beide, das Kirchensteuersystem sowie das Spenden- oder Kollektensystem. Beide enthalten Elemente der Freiwilligkeit, sind aber keineswegs frei von Zwängen. Beim Spendensystem besteht die Gefahr der Abhängigkeit: von einigen wenigen finanzstarken Kirchenmitgliedern, dem Ansehen der Kirchenangestellten oder der Attraktivität der Programme.

Warum werden die sozialen Aufgaben der Kirchen (Krankenhäuser, etc.) zusätzlich vom Staat unterstützt?

Wie jedem anderen sozialen Träger werden auch der Kirche Zuschüsse für pädagogische, kulturelle und soziale Aktivitäten gezahlt. Es liegt im Interesse des Staates, dass seine Bürger die Wahlfreiheit unter vielen Angeboten mit unterschiedlichen Profilen haben. Von den Angeboten der Kirchen und ihrer Diakonie, der freien Wohlfahrtsverbände und anderer Vereine lebt unser Staat. Außerdem ist die Unterstützung freier Träger für den Staat günstiger als der Aufbau eigener Einrichtungen. Zudem sind freie Träger flexibel und überschaubar. Sie übernehmen Aufgaben des Staates, dessen Größe beim schnellen Handeln oft hinderlich ist.

Warum wird die Kirchensteuer vom Finanzamt eingezogen?

Der Staat dient als Verwaltungshilfe für die Kirche. Zwar wird der Staat für seine Unterstützung bezahlt, doch dies ändert nichts daran, dass die staatliche Kirchensteuerverwaltung momentan das ökonomisch sinnvollste Verfahren ist, denn die Kosten betragen im Durchschnitt nicht mehr als 3,5 % des Kirchensteueraufkommens. Dagegen würden sich die Kosten einer eigenen Verwaltung auf ca. 20 % der Einnahmen belaufen. Zudem würde ein solcher Kurswechsel für einen bürokratischen Apparat sorgen, der bisher vermieden werden konnte.

Was habe ich davon, Mitglied der Kirche zu sein?

Durch meine Mitgliedschaft und die Kirchensteuer sorge ich dafür, dass die Kirche stellvertretend Gutes tut, Menschen tröstet und von Gottes Menschenfreundlichkeit Zeugnis geben kann. Die Einrichtungen der Kirche garantieren, dass mein Geld zu denen gelangt, die es wirklich am nötigsten haben. Mit meinen Kirchensteuern trage ich dazu bei, dass auch in Schulen, Kindergärten, Jugendgruppen die Werte des Christentums vermittelt werden. Damit sorge ich dafür, dass der „Kitt der Gesellschaft“ diese zusammenhält und Grundlagen schafft, auf die jeder und jede angewiesen ist. Es gibt jedoch noch weitere gute Gründe Mitglied unserer Kirche zu sein oder zu werden.

Warum wirbt die Gemeinde immer noch um Spenden, wenn wir doch schon Kirchensteuer zahlen?

Weil nur ein Teil der Kosten für den Betrieb unserer Kirchengemeinde durch die Zuweisung der Kirchensteuer abgedeckt wird. Viele dringende Baumaßnahmen, die Erneuerung unserer Küche im Gemeindehaus, das E-Piano für unsere Jugendband und auch inhaltliche Aktivitäten könnten wir ohne Ihre Spendengelder nicht durchführen. Die genaue Verteilung der Gelder kann jedes Gemeindeglied erfahren.

Jedes Jahr liegt für 2 Wochen der Haushaltsplan unserer Gemeinde zur Ansicht offen. Da gibt es keine Geheimniskrämerei! Nach der Genehmigung des Haushaltsplans durch den Evangelischen Oberkirchenrat wird bekannt gegeben, wann der Haushaltsplan im Pfarramt zur Einsicht aufliegt.

Ganz herzlich bitten wir Sie, unsere Gemeinde auch weiterhin finanziell zu unterstützen, denn es ist unsere Kirche, unsere Gemeinde!